Das Lutter & Wegner ist ein traditionsreiches Weinhaus (seit 1811)
mit Ursprung am Gendarmenmarkt in Berlin. Diekt neben unserem im Herbst 2006
eröffneten Restaurant am Hamburger Hafen finden Sie unser Weinlokal mit
angeschlossener Weinhandlung. Hier halten wir für Sie eine große Auswahl
erlesener Weine aus Deutschland, Österreich, Frankreich & Italien bereit.
Genießen Sie an gemütlich gedeckten Tischen Ihren Lieblingswein oder gehen Sie
auf Entdeckungsreise - unser reichhaltiges Sortiment ist mit Perlen der
Weinkultur gespickt!
Unsere bekannt erstklassige Küche steht Ihnen
selbstverständlich auch in unserem Weinlokal zur Verfügung. Sie wünschen feine
Kleinigkeiten oder kleine Feinheiten als perfekt abgestimmte Begleitung zu Ihrem
Wein? Unser geschultes Personal nimmt diese Herausforderung gern an. Vertrauen
Sie unseren Empfehlungen!
Darüber hinaus möchten wir Sie auch zum Lunch
in unser Weinlokal einladen. Eine Auswahl unserer wöchentlich wechselnden,
frischen Mittagsgerichte servieren wir Ihnen gern hier: Mittagstisch
im Weinlokal
Viel Freude und eine entspannte Zeit beim Besuch in
unserem Weinlokal wünscht Ihnen
Ihr Team der Lutter & Wegner
Weinhandlung...
Nachfolgend finden Sie einige interessante
Informationen rund um die Weinauswahl bei Lutter & Wegner.
Keine Frage - der deutsche Wein ist wieder im Kommen. Nachdem jahrelang jeder noch so billige Rijoa der großen Discounter per se als qualitativ hochwertiger als die deutsche Konkurrenz galt, ist inzwischen ein deutlicher Wandel der Verbrauchermeinung wahrzunehmen. Galt der neue "Weinpatriotismus" zunächst nur den deutschen Weißweinen, welche nie den internationalen Vergleich zu scheuen brauchten, ist seit einigen Jahren auch der deutsche Rotwein in der Verbrauchergunst stark gestiegen.
Der Weinbau wird in Deutschland auf sehr verschiedenen Bodenarten betrieben. Neben der Bodenart ist auch das sehr unterschiedliche Klima in den verschiedenen Weinanbaugebieten für die Einzigartigkeit eines jeden Standortes verantwortlich. Diese Vielfalt trägt unter anderem dazu bei, dass deutsche Weine nicht "uniform" schmecken.
Durch das milde Klima reifen die Trauben in Deutschland länger als in südlicheren Ländern. Je länger die Trauben aber am Rebstock hängen, desto mehr Aroma und Geschmacksstoffe können sie entwickeln. Durch diese lange Reifeperiode bestechen deutsche Weine mit einer besonderen Qualität.
Dass deutsche Winzer ihr Handwerk gelernt haben, beweisen deutsche Weine eindrucksvoll selbst. Dank intensiver Forschung ist es gelungen, die Qualität deutscher Weine ganz entscheidend zu verbessern. Zurecht wird daher auch behauptet, dass es nie zuvor so große Mengen vorzüglichen deutschen Weines gab wie heute. Auch dem Gedanken der Nachhaltigkeit wird dabei Rechnung getragen: So wenig wie möglich, so viel wie nötig - lautet die Devise beim Einsatz von Spritzmitteln in den Reben. Nicht zuletzt kann Deutschland auf eine sehr lange Weinbaugeschichte zurückblicken. Der erste Weinbau fand vor über 2000 Jahren statt und Karl der Große befand es bereits im 8. Jahrhundert für nötig, den Anbau der Reben, die Weinbereitung und den Verkauf gesetzlich zu regeln.
Österreich ist ein traditionsreiches Weinland mit besonderen klimatischen
Bedingungen: kalte Winter und heiße Sommer. Ähnlich wie in Deutschland entfallen
in etwa drei Viertel der österreichischen Produktion auf Weisswein.
Die
in Österreich dominierenden Rebsorten sind der Grüne Veltliner als weißer Wein
und der Zweigelt als Rotwein. Wer einmal in einer der entzückenden Kellergassen
Österreichs Wein probiert hat, der hat bereits ein gutes Stück der Weinkultur
dieses Landes kennengelernt.
Wer schon einmal im Heurigen war, der hat auch die Lebensfreude dieser Kultur verspürt. Dort wird der Wein des Winzers - ebenfalls Heuriger genannt - laufend fröhlich ausgeschenkt. Wer schließlich die renommierten Gewächse der Wachau aus Zöbing oder Stein probiert, oder jene aus Gumpoldskirchen, der Steiermark oder aus den Burgenland, der weiß: Österreichischer Wein in Bestform gehört qualitativ zur Weltspitze. Dies ist außerhalb des Alpenlandes viel zu wenig bekannt.
Italien ist eines der reichsten Länder der Welt, was die Vielfalt der
Rebsorten angeht. In seinen Weinbergen wachsen rund 350 bekannte Varietäten.
Einige sind weltberühmt: Nebbiolo und Sangiovese etwa. Aus ihnen werden die
grossen piemontesischen und toskanischen Rotweine hergestellt.
Die
Besonderheiten des italienischen Weinbaus haben mit der stiefelförmigen bzw. der
schmalen und langgezogenen Form dieses topographisch wenig einheitlichen Landes
zu tun. Es reicht von den Alpen bis nach Apulien und Sizilien und ist
charakterisiert durch den Apennin, durch Ebenen, Hänge und Hügel, Seen und
Flüsse. Diese machen die Unterschiede in Klima und Bodenbeschaffenheit aus. Die
Stärke des italienischen Weinbaus liegt genau in diesen unterschiedlichen
klimatischen Bedingungen und der Bodenbeschaffenheit, die einzigartige
Alternativen und Kombinationen hervorbringen.
Was seine
Weinbaugebiete und Kellereien betrifft, hat Italien in den letzten 30 Jahren
einen radikalen Wandel erlebt. Es wurde eine Verbesserung der
Produktionstechniken angestrebt, um dadurch dem neuen Geschmack in Sachen Wein
näher zu kommen und einen Anbau höchster Qualität auf breiter Ebene möglich zu
machen.
Der Weinbau in diesem wohl berühmtesten Weinland geht auf die Griechen zurück, die bereits 500 v.Chr. Reben kultivierten. Die Römer legten dann später den Grundstein für die Weinbaugebiete - sie nutzten schon damals alle klimatisch günstigen Hänge der großen Flußtäler. Die bekanntesten Weinregionen wie Bordeaux, Burgund, Champagne und Elsass wurden von den Römern aufgebaut.
Nach den Römern machten sich vor allem die Mönche des Mittelalters daran, die
Weinkultur zu fördern und auszubauen. Sie klassifizierten die meisten der heute
berühmten Châteaux. Der Weinhandel erlebte speziell in den Regionen am Meer im
17. und 18. Jhdt. seinen Höhepunkt. Auch in Frankreich sorgte die Weinlaus Ende
des 18. Jhdt. für einen drastischen Rückgang der Produktion. Die Qualitäts- und
Quantitätssteigerung, wie sie noch heute anhält, begann erst wieder nach dem 2.
Weltkrieg. 1932 wurde die AOC-Regelung eingeführt.
Die Vielfalt der
französischen Weine beruht auf den unterschiedlichen Boden- und
Klimaverhältnissen. Die bekanntesten Anbaugebiete sind Bordeaux, Champagne,
Burgund, Elsass, Rhône und Loire. Die meisten Qualitätsweine stammen aus diesen
Gebieten. Ein Viertel der Weinproduktion Frankreichs kommt aus
Languedoc-Roussillon. Die 900.000 ha große Gesamtrebfläche wird zu 60% mit roten
Sorten bepflanzt. Den Rest machen Weißweine, Roséweine und Mousseux aus. Etwa
ein Drittel sind Qualitätsweine.
Das Weinangebot reicht bei den roten
Sorten vom aristokratischen Bordeaux bis zum leichten und fruchtigen Beaujolais.
Die Weißweine sind entweder trocken wie in Chablis oder süß wie in Sauternes. In
der Champagne werden sie oft zu Schaumwein weiterverarbeitet.
Bestellen Sie unsere erlesenen Weine jetzt auch direkt nach Hause: Weine,
Champagner und Präsente
http://l-w-weine.de/
oder auch telefonisch kostenfrei unter 0800 80 90 400
Wir freuen uns auf Ihren Anruf und beraten Sie gern!
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